Jahre hat es gedauert und ich habe mein bisher sehr kurzes Leben lang darauf gewartet... Ich durfte ein Leben retten. Naja, vielleicht ist es dann doch nicht so spektakulär, aber jeder behandelt mich wie einen Helden. Dabei habe ich nur getan, was meiner Meinung nach jeder tun würde...
Es begab sich letzte Woche in einem meiner beliebten Seminare... Das Seminar hieß Marketing, der Dozent war zum kotzen. Nicht nur das er Bushido-mäßig sämtliche Kraftausdrücke die er so im Repertoire hatte zum Besten gab, nein, er glänzte auch durch extrem mangelnde Fachkompetenz und blöden Sprüchen gegen das hart arbeitende Volk. So verspottete er unter anderem auch Einzelhandelskaufleute und zog sich somit meinen grenzenlosen Haß zu, da der Liebste ja in ebendieser Position tätig ist. Nun gut, soviel zu den Rahmenbedingungen des Tages. Jedenfalls dachte ich mir, dass ich mir DAS nicht mehr geben muß und habe mich nach draußen verkrümelt um nett im Internet zu surfen. Da traf ich draußen in der Cafeteria meine liebe Freundin und Kommilitonin und sie klagte über extreme Bauchschmerzen. Dazu muß man sagen, dass diese liebe Freundin während der Seminare bei mir wohnt und schon am morgen über Schmerzen geklagt hat. Aus Mangel an interessanten Seminarinhalten habe ich dann vorgeschlagen ins Krankenhaus zu fahren. In der nächsten Pause hat sich der ganze Kurs an der Diskussion beteiligt. Jeder wollte mal an ihr rumdrücken und hat sie von diversen Stühlen hüpfen lassen um einen "Sprungschmerz" zu identifizieren, der eine Blinddarmentzündung entlarvt hätte. Dies wurde jedoch ausgeschlossen und da alle ihren Doktor in Medizin schon im Kindesalter gemacht haben, wurde die Sache ad acta gelegt. Ich habe mich jedoch nicht ganz so wohl bei der Sache gefühlt und hatte auch immernoch nicht so viel Lust auf das Seminar, also habe ich sie gepackt und ins Krankenhaus gefahren. Schon auf der Fahrt wurde sie immer stiller und weißer. Ich fing an mir ernsthaft Gedanken zu machen, was ich denn mache, wenn sie mir im Auto kollabiert. Was tut man in so einer Situation? Da ich mein portables Martinshorn gerade nicht zur Hand hatte, habe ich mir überlegt ob ich einfach den Warnblinker reinhaue und losfahre. Aber die Gute hat es dann noch bis zum Krankenhaus überlebt. Angekommen wurde recht schnell ein nahender Blinddarmdurchbruch diagnostiziert.
Und eh ich mich versah, war ich der Held, der ihr "das Leben gerettet" hat. Leider fühlt es sich nicht heldenmäßig an und nachdem ich ein Wochenende mit Krankenhaus verbracht habe und seit gestern die ambulante Pflege in meiner bescheidenen Behausung übernommen habe, kann ich zu dem Thema nur sagen: Man sollte Supermans Job nicht unterschätzen!
Mittwoch, 23. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
krank
So, ich war jetzt eine unerträgliche Woche lang krank. Anfangs habe ich mich tatsächlich noch dazu breit schlagen lassen, von dem lieben Chef, mindestens zwei Stunden am Tag an meinen Emails zu arbeiten und seinen recht hübschen Arsch zu entlasten. Bis ich es dann irgendwann nicht mehr eingesehen habe... Also habe ich mich die letzten 5 Tage damit beschäftigt in meine Teenagerzeit zurück zu kehren. Ich habe mir sämtliche Staffeln von Dawsons Creek reingezogen und habe mal wieder wunderschön mit den Protagonisten gelitten und geweint, mich gefreut und gelacht. Ich habe mich allerdings auch gefragt wie ich diese hochtrabenden Dialoge in meiner zarten Jugend verstanden habe und bezweifle das ich kapiert habe worum es wirklich ging. Aber vor allem ist mir klar geworden, dass mir Serien wie diese eine völlig falsche Vorstellung von sich verlieben, lieben und cliquenhafter Freundschaft vermittelt haben. Irgendwo in meinem Gehirn hat sich durch mein suchthaftes Verhalten, dass mich dazu gebracht hat mir die volle Breitseite solcher Serien anzusehen, eine krankhafte Vorstellung davon entwickelt wie es wohl so im Leben zu laufen hat. Leider hat dies wenig mit der Realität zu tun.... Wie ich 10 Jahre später feststellen musste...
Donnerstag, 3. März 2011
"sexlos in seattle"
Der neue Hollywoodstreifen. Ich bin die Hauptdarstellerin und das Drehbuch ist mein Leben. Ich habe glaube ich schon öfter über mein eher bescheidenes Sexualleben berichtet. Mittlerweile ist es einfach gar nicht mehr existent. Wir leben miteinander und ja, wir lieben uns. Ich kann mir weder einen Tag, noch eine Nacht, geschweige denn mein Leben ohne ihn vorstellen. Deshalb wäre es auch perfekt.
Leider ist es das nicht. Denn er will nicht mit mir schlafen und noch weniger möchte er darüber reden. Am Anfang konnte er gar nicht genug von mir bekommen. Es gab keine Tages- oder Nachtzeit wo wir uns nicht in den Federn wälzten. Ich dachte damals "Jackpot, so einen Kerl gibts nie wieder". Alles perfekt, für immer. Das für immer hat leider nicht einmal die Halbwertszeit überschritten und hat schon Risse.
Dieses Jahr hatte ich 5 Mal das Vergnügen, dass er sich erbarmt hat ohne jegliche Lust und Leidenschaft mit mir ins Bett zu gehen. Zack, es wird losgelegt, Klamotten runter, 2 Minuten Knutschen, 3 Minuten rein-raus, sobald ich den Höhepunkt passiert habe ist die Geschichte auch schon wieder erledigt. Danach wird sich schnell angezogen, Fernseher an und schlafen. Vorbei sind die Zeiten von innigen Küssen, leidenschaftlichem Klamotten vom Leib reißen, erkunden des Körpers des anderen und des Ausprobierens.
Das Schlimme ist, dass ich mir immer wieder denke, dass es ja nicht besser werden wird, sondern im Gegenteil, immer schlimmer. Dabei wünsche ich es mir so. Diese unglaublich leidenschaftlichen Szenen á la Nora Roberts in ihren besten Romanen. Wo er sie gegen die Wand presst und atemlos ihren Hals küsst. Ihr die Kleidung zerreißt und sie direkt auf dem Küchenfußboden nimmt. Beim Höhepunkt sieht sie ein Feuerwerk. Ja denkste, ich höre Stern TV im Hintergrund.
Reden kann man darüber nicht. Wenn ich auch nur den kleinsten Versuch unternehme die Thematik anzusprechen bekomme ich ein genervtes "Willst du Sex?" zur Antwort. Nein, jetzt nicht mehr. Also traue ich mich nicht darüber zu reden. Schweige und lebe damit keine Intimität zwischen mir und der Person, die ich liebe zu haben. Es tut weh und oft muß ich mit den Tränen kämpfen. Doch er sieht das nicht und es intressiert ihn wahrscheinlich auch nicht.
Jetzt könnte ich mich noch nach der Ursache fragen. Ich weiß es nicht. Eine Möglichkeit wäre natürlich das ich zwar keinen Sex habe, er aber schon. Das wäre nicht nur unerfreulich, sondern auch unfair. Wenn ich wüsste das er sich seine Befriedigung bedenkenlos wo anders holt, würde ich diese Möglichkeit vielleicht auch für mich in betracht ziehen. Obwohl, wenn ich ehrlich bin, dann denke ich darüber nach. Ich denke daran mich in eine Affäre zu stürzen, um meine Beziehung zu retten. Ich weiß, dass hört sich paradox an, aber ich möchte wirklich das es dieses Mal funktioniert. Ich will nicht nochmal auf die Suche gehen, nach dem Einen. Dem perfekten Mann. Ich möchte nicht schon wieder ausziehen und meiner Mutter erklären das es schon wieder nicht geklappt hat. Und vor allem möchte ich nicht wieder jemanden finden, wo alles perfekt ist, am Anfang, und zur Katastrophe wird je länger man den Weg zusammen geht.
Leider ist es das nicht. Denn er will nicht mit mir schlafen und noch weniger möchte er darüber reden. Am Anfang konnte er gar nicht genug von mir bekommen. Es gab keine Tages- oder Nachtzeit wo wir uns nicht in den Federn wälzten. Ich dachte damals "Jackpot, so einen Kerl gibts nie wieder". Alles perfekt, für immer. Das für immer hat leider nicht einmal die Halbwertszeit überschritten und hat schon Risse.
Dieses Jahr hatte ich 5 Mal das Vergnügen, dass er sich erbarmt hat ohne jegliche Lust und Leidenschaft mit mir ins Bett zu gehen. Zack, es wird losgelegt, Klamotten runter, 2 Minuten Knutschen, 3 Minuten rein-raus, sobald ich den Höhepunkt passiert habe ist die Geschichte auch schon wieder erledigt. Danach wird sich schnell angezogen, Fernseher an und schlafen. Vorbei sind die Zeiten von innigen Küssen, leidenschaftlichem Klamotten vom Leib reißen, erkunden des Körpers des anderen und des Ausprobierens.
Das Schlimme ist, dass ich mir immer wieder denke, dass es ja nicht besser werden wird, sondern im Gegenteil, immer schlimmer. Dabei wünsche ich es mir so. Diese unglaublich leidenschaftlichen Szenen á la Nora Roberts in ihren besten Romanen. Wo er sie gegen die Wand presst und atemlos ihren Hals küsst. Ihr die Kleidung zerreißt und sie direkt auf dem Küchenfußboden nimmt. Beim Höhepunkt sieht sie ein Feuerwerk. Ja denkste, ich höre Stern TV im Hintergrund.
Reden kann man darüber nicht. Wenn ich auch nur den kleinsten Versuch unternehme die Thematik anzusprechen bekomme ich ein genervtes "Willst du Sex?" zur Antwort. Nein, jetzt nicht mehr. Also traue ich mich nicht darüber zu reden. Schweige und lebe damit keine Intimität zwischen mir und der Person, die ich liebe zu haben. Es tut weh und oft muß ich mit den Tränen kämpfen. Doch er sieht das nicht und es intressiert ihn wahrscheinlich auch nicht.
Jetzt könnte ich mich noch nach der Ursache fragen. Ich weiß es nicht. Eine Möglichkeit wäre natürlich das ich zwar keinen Sex habe, er aber schon. Das wäre nicht nur unerfreulich, sondern auch unfair. Wenn ich wüsste das er sich seine Befriedigung bedenkenlos wo anders holt, würde ich diese Möglichkeit vielleicht auch für mich in betracht ziehen. Obwohl, wenn ich ehrlich bin, dann denke ich darüber nach. Ich denke daran mich in eine Affäre zu stürzen, um meine Beziehung zu retten. Ich weiß, dass hört sich paradox an, aber ich möchte wirklich das es dieses Mal funktioniert. Ich will nicht nochmal auf die Suche gehen, nach dem Einen. Dem perfekten Mann. Ich möchte nicht schon wieder ausziehen und meiner Mutter erklären das es schon wieder nicht geklappt hat. Und vor allem möchte ich nicht wieder jemanden finden, wo alles perfekt ist, am Anfang, und zur Katastrophe wird je länger man den Weg zusammen geht.
Donnerstag, 24. Februar 2011
WILLKOMMEN
Ach übrigens... Fast vergessen... Tatjana.... Willkommen.... Ich freue mich dich in dieser illustren Runde begrüßen zu dürfen!!!
frauenleiden
Nein, es ist nicht das, wonach es sich anhört... Ich halte es für ein anerkanntes Frauenleiden, dass sie nie und nimmer mit sich zufrieden sind. Und zwar nicht nur die Normalo-Frau, nein, auch die wunderhübschen Mädels.
Diese Erkenntnis traf mich diese Woche völlifg unvorbereitet.
Doch vor allem ist sie für mich alles, was ich nicht bin. Schlank, grazil, immer schönstens gebräunt, zart, lange braune Haare, perfekte Zähne, große braune Augen... Also, perfekt. Doch da eröffnete sie mir einfach so beim essen, dass sie komplett unzufrieden mit sich ist und sie spontan tausend Dinge aufzählen könnte, die ihr nicht gefallen an ihrem Aussehen. Für mich war diese Tatsache komplett unverständlich. Sie ist doch schön. Aber sie hat die Krankheit, die alle Frauen haben, nämlich ein komplett falsches Selbstbild. Wir sehen nie das, was schön ist an uns oder was andere schön finden könnten. Wir suchen immer nur danach was wir an uns schlecht finden und was den urteilenden Blicken der Anderen unterliegt. Wäre es nicht viel einfacher, wenn wir morgens in den Spiegel schauen, lächeln und uns einfach mal so wunderschön finden????
Donnerstag, 10. Februar 2011
liebesalltag
Es klopft an der Tür. Ich mache auf und wer steht da? Der Alltag. Er kommt herein, setzt sich auf das Sofa und gehört dann dazu, zu meinem kleinen Leben. Vor allem lebt er zwischen mir und dem Liebsten. Er will auch gar nicht mehr weg. Er macht das ich wegen jedem Mist motzig bin. Er bringt den Liebsten dazu vornehmlich in den Rechner zu starren anstatt mir zu zu hören und Interesse an mir und meinem Leben zu haben.Er schläft zwischen mir und dem Liebsten, sodass wir weder Zärtlichkeit noch Leidenschaft austauschen können. Er lässt mich müde sein und auch ein bißchen unglücklich!
Früher, wenn es so wurde in meinen Beziehungen bin ich weggelaufen. Habe einfach von heute auf morgen meine Sachen gepackt und habe für kurze Zeit das Hotel Mama bewohnt. Einfach nur weil ich noch spüren wollte, dass ich noch lebe. Weil ich dieses kribbeln spüren wollte. Meistens habe ich mich dann direkt in eine Affäre gestürzt, einfach nur um wieder die Schmetterlinge im Bauch zu haben.
Diese Mal will ich es anders machen. Schließlich sollte auch ich irgendwann einmal anfangen erwachsen zu werden. Auch mal mit jemaden schlechte Zeiten durchstehen. Prüfen ob man sich ewig bindet. Außerdem habe ich eine nette Möglichkeit gefunden trotz dem bösen Freund Alltag noch ein wenig kribbeln in meinem Leben zu haben.
Dieser Ausweg heißt FLIRT. Ich habe jemanden gefunden, mit dem ich einfach nur herrlichst flirten kann. Der mir zuhört und sich für mich interessiert. Für meinen Job, für mich , für mein Leben. Mit dem ich lachen kann. Jeden Tag. Es lohnt sich sich für ihn schick zu machen, weil ich mir einbilden kann das er es sieht. Der Liebste sieht das nämlich nicht.
Es wird nie mehr werden als die tiefen Blicke und das gemeinsame Lachen, denn ich habe den Liebsten und er ist ebenfalls mehr als vergeben. Aber es lässt mich den Alltag ertragen und überstehen.
Und vielleicht kommt bald wieder eine Zeit, in der auch der Liebste und ich wieder tiefe Blicke austauschen und gemeinsam lachen. Vielleicht...
Früher, wenn es so wurde in meinen Beziehungen bin ich weggelaufen. Habe einfach von heute auf morgen meine Sachen gepackt und habe für kurze Zeit das Hotel Mama bewohnt. Einfach nur weil ich noch spüren wollte, dass ich noch lebe. Weil ich dieses kribbeln spüren wollte. Meistens habe ich mich dann direkt in eine Affäre gestürzt, einfach nur um wieder die Schmetterlinge im Bauch zu haben.
Diese Mal will ich es anders machen. Schließlich sollte auch ich irgendwann einmal anfangen erwachsen zu werden. Auch mal mit jemaden schlechte Zeiten durchstehen. Prüfen ob man sich ewig bindet. Außerdem habe ich eine nette Möglichkeit gefunden trotz dem bösen Freund Alltag noch ein wenig kribbeln in meinem Leben zu haben.
Dieser Ausweg heißt FLIRT. Ich habe jemanden gefunden, mit dem ich einfach nur herrlichst flirten kann. Der mir zuhört und sich für mich interessiert. Für meinen Job, für mich , für mein Leben. Mit dem ich lachen kann. Jeden Tag. Es lohnt sich sich für ihn schick zu machen, weil ich mir einbilden kann das er es sieht. Der Liebste sieht das nämlich nicht.
Es wird nie mehr werden als die tiefen Blicke und das gemeinsame Lachen, denn ich habe den Liebsten und er ist ebenfalls mehr als vergeben. Aber es lässt mich den Alltag ertragen und überstehen.
Und vielleicht kommt bald wieder eine Zeit, in der auch der Liebste und ich wieder tiefe Blicke austauschen und gemeinsam lachen. Vielleicht...
Dienstag, 8. Februar 2011
dienstleistungswüste: deutschland
Seit dieser Woche denke ich wirklich das mir jedes Dienstleistungsunternehmen in einem Umkreis von 100 km ans Bein pinkeln möchte. Sie haben sich kollektiv zusammengerottet um mir gemeinschaftlich auf den Geist zu gehen.
Es fing alles mit der fixen Idee an Sport treiben zu wollen um das Weihnachtsessen meiner Mutter, dass in Form von Reiterhosen und einem Schwimmring namens Ole um meine Hüfte übrig geblieben ist, loszuwerden. Also tappt das xpentesilea nicht zum ersten Mal in ihrem Leben in ein Fitnessstudio. Man muß dazu sagen, dass es nicht eines dieser kleinen Popel Studios war, denn dort wäre folgendes sicher nicht passiert. Nein, es handelt sich um eine bekannte deutsche Kette in rot.
Es war Sonntag 14:00 Uhr. Am Tresen ein recht gelangweilt wirkender Mitarbeiter.
xpentesilea: Hallo, ich würde mich gerne über ihr Fitnessstudio erkundigen. Vielleicht möchte ich mich hier anmelden.
gelangweilter MA: Äääähhh. Hmpf. Also, sie müssen 30€ im Monat zahlen und... ach ja, Anmeldegebühr sind 70€.
Dabei trägt er den Gesichtsausdruck Marke "einen weiteren Kunden haben wir gar nicht nötig".
Der kompetente Mitarbeiter hat sich dann wieder wichtigeren Dingen gewidmet und sich mit Muskelprotz á la Arnie weiter unterhalten. Warum sollte man sich als Dienstleister denn auch um einen Neukunden kümmern??
Trotz der Widrigkeiten meines ersten Besuchs habe ich mich dann doch entschlossen mich in diesem speziellen Fitnessstudio anzumelden, da sonst kein anderes in der Nähe diese netten Hoppsi-Kurse anbietet.
Da ich keine Zeit auf dem Weg zur perfekten Sommer-Bikkini-Figut verlieren wollte, habe ich mich also gleich einen Tag später nochmal hinbegeben um mich anzumelden. Die Hoffnung war latent vorhanden, dass ich nun an einen kompetenteren, aufmerksameren Mitarbeiter gelange. Ich sollte an meiner Naivität arbeiten, dringend!
Dieses Mal geriet ich an einen 400€ Jobber, der die Anmeldung mit mir direkt am Tresen ausgefüllt hat. Nein, man setzt sich nicht kurz mit dem neuen Kunden hin, macht das in Ruhe und bietet vielleicht noch ein Getränk an... Wieso auch....
"Hier bitte unterschreiben... Das ist für die... Ähhh... Ach ja, AGB's." Du meinst die AGB's die du mir 1. nicht gezeigt hast und ich sie somit 2. auch nicht gelesen habe? "Ja, da steht nichts wichtiges drin, nur so allgemeines." AHA! Nach 10 Minuten Unterschrift abgeben wurde mir kurz erklärt was in meinem "Startpaket" enthalten ist. Wie ich dies jedoch anwende/bekomme und an wen ich mich wenden muß, wurde allerdings nicht erwähnt. Auch wartete ich vergeblich auf die Info wann denn der erste Betrag von meinem Konto abgebucht wird. Der Jobber knallte mir den Durchschlag meiner Unterlagen hin und verabschiedete sich freundlich von mir.
xpentesilea (verzweifelt): Und wann bekomme ich meine Mitgliedskarte??
Jobber: Oh, einfach beim nächsten Mal wenn du kommst deinen Namen sagen, dann bekommst du sie.
xpentesilea (hoffnungslos): Dann zeigt mir wohl auch jemand das Studio...
Wohl eher nicht. Nach einer Beschwerde bei dem Chef des Ladens wurde mir dann netterweise ein Cappuccino angeboten. Leider trinke ich keinen Kaffee (mehr) und selbst wenn ich jemals wieder eine Tasse trinke, dann sicherlich nicht in einem Fitnessstudio!
Es fing alles mit der fixen Idee an Sport treiben zu wollen um das Weihnachtsessen meiner Mutter, dass in Form von Reiterhosen und einem Schwimmring namens Ole um meine Hüfte übrig geblieben ist, loszuwerden. Also tappt das xpentesilea nicht zum ersten Mal in ihrem Leben in ein Fitnessstudio. Man muß dazu sagen, dass es nicht eines dieser kleinen Popel Studios war, denn dort wäre folgendes sicher nicht passiert. Nein, es handelt sich um eine bekannte deutsche Kette in rot.
Es war Sonntag 14:00 Uhr. Am Tresen ein recht gelangweilt wirkender Mitarbeiter.
xpentesilea: Hallo, ich würde mich gerne über ihr Fitnessstudio erkundigen. Vielleicht möchte ich mich hier anmelden.
gelangweilter MA: Äääähhh. Hmpf. Also, sie müssen 30€ im Monat zahlen und... ach ja, Anmeldegebühr sind 70€.
Dabei trägt er den Gesichtsausdruck Marke "einen weiteren Kunden haben wir gar nicht nötig".
Der kompetente Mitarbeiter hat sich dann wieder wichtigeren Dingen gewidmet und sich mit Muskelprotz á la Arnie weiter unterhalten. Warum sollte man sich als Dienstleister denn auch um einen Neukunden kümmern??
Trotz der Widrigkeiten meines ersten Besuchs habe ich mich dann doch entschlossen mich in diesem speziellen Fitnessstudio anzumelden, da sonst kein anderes in der Nähe diese netten Hoppsi-Kurse anbietet.
Da ich keine Zeit auf dem Weg zur perfekten Sommer-Bikkini-Figut verlieren wollte, habe ich mich also gleich einen Tag später nochmal hinbegeben um mich anzumelden. Die Hoffnung war latent vorhanden, dass ich nun an einen kompetenteren, aufmerksameren Mitarbeiter gelange. Ich sollte an meiner Naivität arbeiten, dringend!
Dieses Mal geriet ich an einen 400€ Jobber, der die Anmeldung mit mir direkt am Tresen ausgefüllt hat. Nein, man setzt sich nicht kurz mit dem neuen Kunden hin, macht das in Ruhe und bietet vielleicht noch ein Getränk an... Wieso auch....
"Hier bitte unterschreiben... Das ist für die... Ähhh... Ach ja, AGB's." Du meinst die AGB's die du mir 1. nicht gezeigt hast und ich sie somit 2. auch nicht gelesen habe? "Ja, da steht nichts wichtiges drin, nur so allgemeines." AHA! Nach 10 Minuten Unterschrift abgeben wurde mir kurz erklärt was in meinem "Startpaket" enthalten ist. Wie ich dies jedoch anwende/bekomme und an wen ich mich wenden muß, wurde allerdings nicht erwähnt. Auch wartete ich vergeblich auf die Info wann denn der erste Betrag von meinem Konto abgebucht wird. Der Jobber knallte mir den Durchschlag meiner Unterlagen hin und verabschiedete sich freundlich von mir.
xpentesilea (verzweifelt): Und wann bekomme ich meine Mitgliedskarte??
Jobber: Oh, einfach beim nächsten Mal wenn du kommst deinen Namen sagen, dann bekommst du sie.
xpentesilea (hoffnungslos): Dann zeigt mir wohl auch jemand das Studio...
Wohl eher nicht. Nach einer Beschwerde bei dem Chef des Ladens wurde mir dann netterweise ein Cappuccino angeboten. Leider trinke ich keinen Kaffee (mehr) und selbst wenn ich jemals wieder eine Tasse trinke, dann sicherlich nicht in einem Fitnessstudio!
Abonnieren
Posts (Atom)